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Laserbehandlungen 2017-04-28T06:00:51+00:00

Laserbehandlungen – Therapeutische Laserbehandlung der Netzhaut, des Nachtstars und bei Glaucom

Netzhautforamen (Netzhautloch)

Netzhautlöcher mit kreisförmiger Netzhautablösung werden per Laser behandelt. Dabei wird durch den Laser die Netzhaut “angeschweisst”. Das ursprüngliche Loch bleibt zwar bestehen, eine weitere Ablösung wird jedoch verhindert.

Bei diabetischen Netzhautveränderungen

unterscheidet man zum einen die gezielte, zentrale Laserkoagulation. Diese wird bei diabetischer Maculopathie durchgeführt (diabetische Veränderungen der Netzhautmitte, Punkt des schärfsten Sehens). Zum anderen die disseminierte (locker verstreut) periphere Laserkoagulation z.B. proliferativer diabetischer Retinopathie.

Bei Zustand nach Gefässverschlüssen Gefäßverschlüssen der Netzhaut

vor Allem zur Vermeidung und/oder Behandlung von Gefäßneubildungen.

des Nachstars

beim Nachstar handelt es sich um eine Eintrübung der Linsenkapsel nach erfolgter Cataractoperation. Die Behandlung erfolgt mit dem YAG-Laser. Mit wenigen Laser-Impulsen wird die Linsenkapsel durchtrennt und das Sehen wird wieder deutlich verbessert.

Yag-Iridotomie

Wird durchgeführt bei Patienten mit bestehendem Engwinkelglaucom oder mit Neigung zum Engwinkelglaucom. Bei dieser Behandlung wird eine mikroskopisch große Öffnung in der Regenbogenhaut und somit eine Durchflussmöglichkeit zwischen der vorderen und der hinteren Augenkammer hergestellt. Die Yag-Iridotomie verbessert die Zirkulation des Kammerwassers innerhalb des Auges.

Lasertrabekuloplastik

Wird bei Glaukompatienten mit konservativer Therapieresistenz durchgeführt um den Augeninnendruck zu senken. Durch kleine punktuelle Verbrennung des Trabekelwerks durch den Laserstrahl entsteht dort eine kleinste Narbe, die das Gewebe zusammen zieht und das übrige Trabekelwerk wird dadurch auseinander gezogen und ermöglicht so einen besseren Abfluss des Kammerwassers nach außen.

Diagnostische Laserbehandlung

beim Glaukom wird der Sehnerv geschädigt durch zunehmenden Verlust der Nervenfasern, die für die Übermittlung der Sehinformationen des Auges an das Gehirn notwendig sind. Ein wichtiger Baustein in der Glaucomdiagnostik und Verlaufskontrolle bei Glaucom ist die Vermessung der Nervenfaserschichtdicke am Rand des Sehnervenkopfes (RNFL) mittels OCT (optische Coherenztomographie). Durch Verbesserung in der Glaukomdiagnose und Verlaufskontrolle des Sehnervs und seiner Umgebung mit einer dreidimensionalen Vermessung des Sehnervenkopfes und der Nervenfaserschichtdicke am Rand des Sehnervenkopfes mittels eines Laserscanners können Veränderungen der Nervenfaserschicht sehr früh erkannt werden, bevor ein irreversibler Schaden des Sehens entsteht.

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